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Die Achterkammer Frank Männicke E-Mail an den Autor
Das Hindernis war eigentlich nur seine Frau, die sehr viel Angst vor Wasser und vor Schiffen hatte. Die sollte das aber unbedingt auch kennenlernen. Heimlich nahm Martin Verbindung mit dem Verein auf, der das Schiff pflegte. Es gab auch schnell eine Möglichkeit - doch welches Argument gebrauchen, um die Frau zu überzeugen. Der Skipper bot Martin die geräumige Kammer im Achterschiff an, da es ja einem Neuling immer alles so eng vorkommt. Stolz erzählte Martin dann seiner Frau den Urlaubsplan. Sie war sehr skeptisch. Als er dann sagte, daß sie auch die Achterkammer bekommen, fing seine Frau fast an zu weinen. "Was, auf ein Schiff und dann noch mit acht Leuten in einem Raum?"... Die Sache klärte sich schnell auf. Heute keine Frage mehr. Beide fahren regelmäßig und tragen damit ein kleines Stück dazu bei, maritime Traditionen zu pflegen. Erlebt von Frank Männicke, Schiffbauer und Matrose bei der DSR in den 60-ern, heute Bauingenieur und Mitglied im Verein Gaffelketsch"Albin Köbis" e.V. (siehe auch www.albin-koebis.de) zurück |